DS-GVO Pflicht für jedes Unternehmen

Autor: Beatrice Bendig / Datum: 28.05.2018

/ Kategorie: Unternehmensführung Strategie

 

Die DS-GVO (Datenschutzgrundverordnung) birgt vielfältige Stilblüten.

 

Am meisten trifft uns die des Irrtums. Der geneigte Leser wähnt dahinter sicherlich die Behörde und wird erstaunt sein, dass damit "jedermann" gemeint ist.

 

Zu schnell und eilig melden auf den sozialen Medien die Homepagebesitzer "habe fertig" und das nach 3 Stunden.

 

Wer schon seit 2 Jahren an der Umsetzung sitzt, fragt sich, wie das gehen kann?

 

Ganz einfach mit ABSCHREIBEN. Ohne Sinn und ohne Verstand.

 

Zu 100% wird auf einen "Text-Generator" vertraut und fehlt dieser, dann wird quelloffen der Leitfaden abgeschrieben.

 

Sie fragen sich ist das der Weisheit aller Schluss? Warum machen Anwälte dann so einen Wind darum?

 

Weil das Thema ernster ist, als mancher denkt und es ist weitreichend.

 

DENN: Dass im Kleingedruckten beim Text-Generater steht, dass nicht für den Vorschlag gehaftet wird, entgeht vielen. 

 

Auch, dass eine Schutzsoftware vor Plug-Ins programmiert werden muss,   da nachweislich die Daten der Besucher einer Homepage vor Ausspähen geschützt werden müssen.

 

Fragen Sie sich, warum manche keine Plug-Ins auf der Homepage haben!

 

Jetzt denkt der kluge "Nicht-besitzer einer Homepage" das betrifft nur die anderen und landet prombt in der eigen gestrickten Falle.

 

Jeder, der auch nur in irgendeinerweise Daten erhebt und damit ist auch nur der einfache Vor- und Nachname nebst Adresse zu verstehen, muss sich an die Richtlinie halten.

 

Denn jedes Unternehmen - auch Verein - auch Steuerberater - usw. - hat die Dokumentations- und Informationspflicht! 

 

4 Schritte und die Arbeitsaufgabe ist klar:

1) Schauen Sie mal nach, was Ihre technisch-organistorischen Maßnahmen sind

2) Überlegen Sie sich, was Sie tun würden, wenn jemand nachfragt und um Auskunft bittet

3) Und was machen Sie, wenn einer gelöscht werden möchte?

4) Was machen Sie, wenn ein Behörde um Offenlegung bittet?

 

Tipp: Vorbereiten, vorbereiten, vorbereiten!

 

WICHTIG: Bei der Auskunft und bei der Löschung sollte eine Form gewahrt werden. Natürlich können Sie schreiben, was Sie wollen, sollte es aber zu kurz gedacht sein, haben Sie unter Umständen eine Menge Ärger am Hals.

 

Halten Sie sich auch an die Fristen! 30 Tage, dann müssen Sie dem anderen Auskunft gegeben haben.

 

Und löschen? Geht nur dann, wenn der ganze Vorgang nicht einer steuerlichen oder handelsrechtlichen Aufbewahrungspflicht unterliegt.

 

Kennen Sie Ihre Aufbewahrungspflichten? Und die für den Schriftwechsel für den Löschwütigen?

 

Sehen Sie, es gibt viel zu tun.

 

By the way......natürlich können Sie Ihre Homepage vom System nehmen...wir finden jedoch, dass Ihre Firma/Ihre Arbeit es wert ist, dass Sie sich ransetzen und die Lücken schließen, denn umsetzen müssen Sie die DS-GVO eh. 

 

PS....und die Behörde wird nachfragen! Nicht morgen, nicht übermorgen, aber sie wird! 

Wann genau? Wenn jemand Sie angeschwärzt hat oder Sie in eine betroffene Berufssparte fallen. ZB. Friseurbetriebe.

 

Die Erfahrung aus der Praxis zeigte in den letzten Jahren, dass man bei Vergehen mit mindestens 1.000Euro rechnen kann, gleich gefolgt von 5.000 Euro und 10.000 Euro. 

 

Also liebe Vereine, Handwerksbetriebe, Arzt-Praxen /Heilpraktiker, Verwaltungen einer WEG, Online-Shop-Betreiber, Bäckerein, Hotels (Beherbergungsbetriebe)  oder auch Einzelhändler....Pack ma´s!

 

 

Wer jetzt nun da sitzt und sich fragt: Wie, wo fange ich an, was fehlt mir eigentlich noch, kann ich was übersehen haben?

 

....der/die kann sich gerne an uns wenden....wir unterstützen Sie dabei in Ihre Verpflichtung Grund hinein zu bringen....

 

DS-GVO Umsetzung-Unterstützung

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

 

Kontakt: 0 8 9 / 23 75 44 36 (Erstgespräch kostenfrei

Wir unterstützen Sie noch heute! (Beatrice Bendig)

 

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