Autor: Beatrice Bendig / Datum: 12.02.2015 / Kategorie: Personal

Was macht einen guten Berater aus?

 

Früher gab es den Spruch wer nichts wird, wird Wirt. Nein, nicht der Gastronom, sondern der Fach-, Betriebs- oder was-auch-immer-wirt.

 

Heutzutage ist eine gute fachliche Ausbildung - also auch an der Uni oder FH - ein erster Garant dafür, dass Ihr Gegenüber Grundkenntnisse besitzt. Das Gelernte verstanden und anwenden kann. Das gleiche gilt für die gute solide Ausbildung im gewählten Beruf.

 

Der entscheidende Faktor ist bei einem Berater DIE Qualifikation NACH der

Qualifikation. Umfassend ausgebildet in allen Belangen des Betriebes.


1) Prüfen Sie, wann das Studium war und in was (gilt auch für die Ausbildung). 
2) Prüfen Sie, welche fachlichen Erweiterungsqualifikationen erworben wurden und zwar wann bei welchem Institut. 
3) Prüfen Sie, ob der Berater nachweislich "rechtliche Auswirkungen und Konsequenzen" seiner Empfehlung beherrscht. 
4) Prüfen Sie, ob der Berater "echte Produkt- bzw. Maschinenkalkulationen kann" oder ob er/sie ein excel-Tabellen-Befüller ist.
5) Prüfen Sie, ob der Berater jemals in dem Bereich gearbeitet hat, indem er sie beraten möchte.
6) Prüfen Sie, ob er/sie die Verantwortung für sein Handeln übernimmt.

 

Einfach ausgedrückt: Prüfen Sie, ob der Berater sich in seinem eigenen Fachgebiet auskennt.

 

Unternehmer sein heißt, ...

 

..... den richtigen Gedanken zur richtigen Zeit haben!

Autor: Beatrice Bendig / Datum: 25.08.2014 / Kategorie: Personal

Mitarbeitranalysen sind nur zu 30% richtig

 

Bei den Stichworten "Mitarbeiteranalyse & Metaprogramm" werden manche  „praktisch, einfach und gut“ denken. Dem Fachmann verursachen solche Baukastensysteme für die 3 Minutenanalyse Kopfschmerzen. Im Alltag funktionieren solche Analysen zu maximal 30%.  Beim einfachen und bereits vordefinierten Blick glaubt der Anwender sofort den anderen durchschaut zu haben. Diesen Irrtum möchten wir mit einem exemplarischen Beispiel unterlegen:  Jemand niest, der andere sagt nicht Gesundheit“. Der Metaprogrammanwender weiß sofort, dass der Schweiger aufgrund mangelnder Sozialkompetenz der falsche Mitarbeiter für die Stelle ist.

Voreingenommen und ungebildet, sagt nun der Unternehmerberater zum Metaprogrammanwender. Warum? Weil es eine Reform im Knigge gab und heute der Niesende sich entschuldigt und der, der angeniest wurde, das Niesen wohlwollend ignoriert.  Die eigentliche Frage wäre nun gewesen? Richtig à alte Knigge-Regel oder die neue?!

Verblüffend logisch! 7 von 10 Schwierigkeiten mit Mitarbeitern im Unternehmen basieren auf der eignen und leider falschen Einschätzung des anderen.

Unternehmer sein heißt, ...

..... den richtigen Gedanken zur richtigen Zeit haben!

Autor: Beatrice Bendig / Datum: 08.08.2014 / Kategorie: Personal

Krankmeldung

 

Viele Handwerksbetriebe kennen das. Der „gelbe Schein“ hat eigentlich immer Saison. Mal ist es die Grippewelle im Winter;  mal sind es die Brückentage, die nicht genommen werden dürfen; mal sind es die Schulferien.

 

In letzter Konsequenz steht die Arbeit im Betrieb still, weil der/die Mitarbeiter mit AU (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) abwesend sind. ABER MERKE: 97% der Mitarbeiter, die die AU vorlegen sind wirklich krank und ernsthaft daran interessiert bald zu genesen.

 

Wie können Sie als Unternehmer erkennen, ob Sie einen Kandidaten aus den 3% vor sich haben?

 

  1. Prüfen Sie Auffälligkeiten: Vor- oder nach dem Wochenende ß  à  1mal im Monat 1 Tag krank  ß à alle 2 Monate krank (1-3 Tage) ß à 1mal im Quartal krank (dann aber für 3-4 Tage) oder  ß à wenn man die Urlaubsvertretung ist
  2. Prüfen Sie die Rückdatierungen: 2 Tage sind vom Gesetzgeber erlaubt. Über das Wochenende ist bei einmaligen Vorkommen unkritisch. Bei der dritten Rückdatierung über das Wochenende wird es Zeit Maßnahmen zu ergreifen.
  3. Prüfen Sie den Absender der AU: Arztwechsel innerhalb der Krankheit mit zu vermutenden Wechsel der Krankheit

 

Wann können Sie davon ausgehen, dass Gesprächsbedarf angebracht ist:

 

  1. Der Mitarbeiter legt dem Arbeitgeber die AU Bescheinigung nicht im AG Original vor (nur per Fax)
  2. Der Mitarbeiter legt der Krankenkasse nicht das KV Original vor (Kasse weiß nichts von der Krankheit
  3. Der Arzt kommt seiner Übermittlungsverpflichtung ggü. der Krankenkasse nicht nach (Kasse weiß nichts von der Krankheit)

Bitte besprechen Sie entsprechende Maßnahmen mit dem Anwalt Ihres Vertrauens & handeln Sie!

 

Unternehmer sein heißt, ...

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Autor: Beatrice Bendig / Datum: ? / Kategorie: Personal

Was sagen unvollständige Bewerbungsunterlagen über den Kandidaten aus?

 

Eine Vielzahl an Bewerbern haben das Wort "vollständig" nicht verstanden. Die meisten Bewerbungsunterlagen bestehen aus einem kurzen Anschreiben und einem Lebenslauf, die als lose Blattschüttung oder als EMail im Unternehmen eintrudeln. Natürlich ohne Anhänge wie Zeugnisse oder Foto.

 

Quelloffen suggeriert der Bewerber, dass man als zukünftiger Arbeitgeber sich das Wesentliche doch selbst heraussuchen soll und bei Bedarf kann man ja beim Bewerber die fehlenden Unterlagen erfragen.

                                            

Was sagt das über den Bewerber aus?

 

1) Er/Sie wird zukünftig genauso arbeiten. Lückenhaft und desinteressiert.

2) Sie werden alle Arbeiten auf Richtigkeit hin überprüfen müssen.

3) Sie werden viel mehr Zeit und Geduld in diesen Kandidaten investieren müssen als geplant.

 

Wir empfehlen folgenden Text (den Ihr Anwalt für Sie noch freigeben sollte):

 

Sehr geehrte/r Frau/Herr xyz,

 

für Ihre Bewerbung und Ihr Interesse danken wir Ihnen.

 

Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir Ihre Bewerbung nicht in die engere Wahl ziehen können. Bitte betrachten Sie dies nicht als Geringschätzung Ihrer Qualifikation. Bei derartigen Entscheidungen zwischen einer Vielzahl von Bewerbern spielen Details eine Rolle. Nur vollständige Bewerbungsunterlagen können berücksichtigt werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns deshalb entschieden haben, Ihre Bewerbung nicht weiter zu verfolgen.

 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie dank Ihrer Qualifikation bald eine Position finden werden, die Ihren Berufszielen entspricht.

 

Alles Gute für eine erfolgreiche Tätigkeit.

 

Unternehmer sein heißt, ...

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Autor: Beatrice Bendig / Datum: ? / Kategorie: Personal

Wenn der Mitarbeiter die Fortbildung verweigert

 

Das Geschäft läuft gut, das Jahr ist bald vorbei und Sie planen die Fortbildungen für 2015.

 

Doch dann erleben Sie ein wahres Wunder. Der/die Mitarbeiter/in wollen nicht. Weder, wenn der Arbeitgeber bezahlt, noch während der Arbeitszeit.

 

Was können Sie tun?

 

Drehen Sie sich ein bisschen zur Seite. Es gibt immer Mitarbeiter/innen, die sich gerne für das Unternehmen und sich selbst weiterbilden und dankbar sind, dass der Arbeitgeber diese bezahlt.

 

Fördern Sie nur Mitarbeiter, die wollen. Die anderen kommen dann irgendwann ganz von alleine. Gleicher Effekt mit weniger Stress.

 

Unternehmer sein heißt, ...

..... den richtigen Gedanken zur richtigen Zeit haben!

Wir unterstützen Sie noch heute! (Beatrice Bendig)

 

Festnetz: +49 89 23 75 44 38

Mobil: +49 176 32 93 15 85 

 

Erstgespräch kostenfrei!