10 Irrtümer zur Bilanzanalyse

Geschäftsführer sowie bilanzierende Einzelunternehmer sind in der Pflicht!

Die Verwechslung von Haben und Wissen sowie Essentials bringen Bilanzanalysen inhaltlich sowie strukturell in ein Ungleichgewicht, welches überwiegend die Ursache für negative Kreditentscheidungen ist.

 

Oftmals erkennt der Unternehmer (Antragsteller eines Kredites/Darlehen/Kontokorrenterweiterung) weder die eigenen Lücken noch die Basics (Vorgaben) der Bank für die Prüfung der Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens.

 

❌ Für den angedachten Zweck die falschen Kennzahlen zugrunde gelegt

❌ Kriterien der Bank für die Bewilligung eines Kredites unbekannt

❌ Fehlende und zu 99% nicht ausreichende Unterlagen!

 

⚠️Die Vorbereitungen für Kredite und Rahmenerweiterungen – auch Förderkredite oder Corona Hilfen -  sind umfangreich und ein MUSS für die Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse!

 

⚠️Ein oberflächliches Vorgehen mit Sammelsurium-Kennzahlen und dem Ansatz, dass die Bilanz doch gut ist, endet innerhalb der Entscheidungsstufen bei der Bank!

 

⚠️Wer als Unternehmer nicht in der Lage ist die Bilanz zu verstehen und Maßnahmen davon abzuleiten, bewegt sich auf einem unsichtbaren Tretminen-Feld.

Autor: Beatrice Bendig ©/ Datum: München, den 29.04.2021 / Kategorie: 
Unternehmensberatung, Bilanzanalyse, KMU, GmbH, Einzelunternehmen, Geschäftsführer, StaRUG, Irrtümer, Bilanz vom Steuerberater, Risikomanagement, Workshop Bilanzanalyse aus Sicht der Bank,

Irrtum 1: Bilanz bei der Bank abgeben reicht aus

 

Generell gilt, dass jeder der Kreditverträge bei der Bank hat oder anstrebt zur Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse verpflichtet ist.

 

Dem zugrunde liegend fragt die Bank nach dem abgelaufenen Wirtschaftsjahr die Vorlage der Bilanz nach, die dann eiligst vom Steuerberater erstellt wird.

 

Im Ergebnis wird eine nach steuerlichen Maßstäben ordentliche und dem Berufsstand entsprechende Bilanz durch den Steuerberater erstellt, die alle vom Gesetzgeber vorgegeben Pflicht- und Verwendungsangaben enthält.

 

Unterjährig wurde das wirtschaftliche Ergebnis kaum bis wenig geprüft bzw. korrigierende Maßnahmen auf den Weg gebracht. Dahingehend ist das zu bilanzierende Wirtschaftsjahr abgeschlossen und Schieflagen, die die Bank erkennen kann, werden erst nach Erstellung der Bilanz und Vorlage bei der Bank auf dem Tisch des Bilanzprüfers der Bank sichtbar.

 

Das Abgeben der Bilanz – ohne entscheidende Kenntnis der Lesart (Prüfung) – kann für den Unternehmer unverständliche Reaktionen der Bank hervorrufen. 

Irrtum 2: Bilanzieren betrifft nur die GmbH und nicht den Einzelunternehmer

 

Dass GmbHs Bilanzen erstellen müssen, ist fast jedem Unternehmer geläufig. Dass jedoch Einzelunternehmer ab einem Umsatz von 600.000 Euro oder einem Gewinn von 60.000 Euro zur Bilanzierung verpflichtet sind, wird hinlänglich akzeptiert ohne die Folgen abschätzen zu können.

 

Einzelunternehmer tappen hier in die Falle des fehlenden Wissens. Im Handeln und in den Köpfen ist man immer noch in dem Einnahmen-Ausgaben-Gewinn-Denken verankert, sollte jedoch die elementaren Kenntnisse der veränderten wirtschaftlichen Handhabung verstehen und anwenden können.

 

Dahingehend versäumen viele bilanzierende Einzelunternehmer die Vorteile und auch den ungeahnten Nutzen aus der Bilanzierung bzw. der Bilanzanalyse zu ziehen.

 

Aus einem Gefühl "kein Zahlenmensch zu sein" und die Erläuterungen des Steuerberaters ohnehin zu mißdeuten, wird eilfertig das vorgelegte Werk "Bilanz" - im überwiegend gerechtfertigten Fall - im guten Glauben akzeptiert, vertrauensvoll unterschrieben und abgelegt. 

Irrtum 3: Vom Steuerberater erstellte Bilanz reicht aus

 

Wenn es eine Berufssparte gibt, der ähnliche Fähigkeiten wie Superman nachgesagt werden, dann ist es der Steuerberater.

Die Aufgaben des Steuerberaters sind, bezogen auf das Wort Steuer, „fokussiert“.

 

Insofern kann der Steuerberater aus der Buchführung eine Bilanz erstellen. Dass eben jener, dieser, Steuerberater gleichzeitig auch das Bankenwesen, die Betriebswirtschaft, das Wirtschaftsrecht sowie das Vertragsrecht studiert haben soll, gibt es durchaus.Das heißt, dass diese Steuerberater ihr Wissen im Sinne der Steuergestaltung anwenden können.

 

Eine Nachfrage beim Steuerberater nach diesen Zusatz-Studien-Abschlüssen lohnt sich.

 

 

In erster Linie ist eine Bilanz nur eine Bilanz. Der Schlussstrich unter ein Wirtschaftsjahr zur Abgabe beim Finanzamt sowie der Bank. 

Irrtum 4: Kennzahlenauswertung der Bilanz vom Steuerberater

 

Die Steuersoftware des Steuerberaters ermöglicht nach Erstellung der Bilanz ergebnisorientiert die Kennzahlen des Unternehmens wieder zu geben.

 

Mandanten erhalten dabei meistens die gängigen 10 Kennzahlen wie Umsatzrentabilität, Eigenkapitalquote sowie Gesamtrentabilität, etc.

  1. Umsatzrentabilität
  2. Gesamtrentabilität
  3. Umschlagshäufigkeit
  4. Eigenkapitalquote
  5. Schuldentilgungsdauer in Jahren
  6. Cash-Flow
  7. Cash-Flow in Prozent der Betriebsleistung
  8. Debitorenziel in Tagen.
  9. Return on Investment ROI
  10. Gewinn vor Steuern
  11. Net operating profit after taxes (NOPAT)
  12. Net Operating Profit Less Adjusted Taxes (NOPLAT)
  13. Gross Income
  14. Jahresüberschuss
  15. Bereinigter Jahresüberschuss
  16. Cash-Flow
  17. Freier Cash Flow
  18. Cashflow at Risk
  19. Operating Cash Flow
  20. EBIT, EBIRT, EBITA, EBITDA, EBITDAR, EBTA
  21. Economic Value Added
  22. Handelsspanne
  23. Rohertrag
  24. Gesamtbetriebsertrag
  25. Deckungsbeitrag
  26. Produktivität
  27. Uvm.

 

 

Im Kontext der Bilanzanalyse gibt es sehr viele Seminare und Kurse, die die vielen Kennzahlen dem geneigten Nutzer im Lehrverständnis näher bringen.

 

Dass es mittlerweile für ziemlich alles eine Kennzahl nebst Berechnungsformel gibt, macht es dem interessierten Nutzer eher schwerer denn leichter.

 

⚠️ Denn erstens weiß man immer noch nicht, welche Kennzahlen wirklich die Geschicke des Unternehmens abbilden und lenken können und zweitens fehlt die Kenntnis über die Wechselwirkung der Kennzahlen untereinander.

 

⚠️ Dieses Wissen zu Kennzahlen ist ein Verhaltensphänomen, das sich dem Lehrbuch komplett entzieht und ausschließlich in der betriebswirtschaftlichen Praxis zum Vorschein kommt.

Manche behaupten es brauche 10 Kennzahlen, manche mehr, manche weniger.

 

Welche unter nice to have fallen und welche wirklich die eigene Unternehmens-Wirtschaftlichkeit offen legen, kann man in unserem Workshop „Bilanzanalyse aus der Sicht der Bank“ erlernen. 

Irrtum 5: Bankkriterien zur Bilanzanalyse kennt der Steuerberater

 

Diese These, dass ein Steuerberater die Bankkriterien zur Bilanzprüfung kennt hält sich ungeprüft. Es kommt auf das Knowhow des Steuerberaters an. An dieser Stelle hilft zur Klärung nur das Gespräch mit dem Steuerberater.

 

⚠️ Werden Bilanzen bei der Bank vorgelegt und die Kreditentscheidung ist negativ bzw. die Fortführungsprognose wird seitens der Bank konkret hinterfragt, besteht Handlungsbedarf.

 

⚠️ Handlungsbedarf als Unternehmer!

 

Sie können davon ausgehen, dass Ihr Steuerberater ordentlich und korrekt gearbeitet hat. Was leider nicht auf den Unternehmer – Sie - zutrifft.

 

Die Bank spiegelt Ihnen auf direkte oder subtile Weise wider, dass Ihr wirtschaftliches Ergebnis aus den Fugen geraten ist.

 

Entweder stimmt Ihr Rohertrag nicht oder andere Kostenfresser verhageln Ihnen den Gewinn. Wer hier nun planlos oder proaktiv erstmal das Personal entlässt, folgt nur der Empfehlung der Bank zur Kostenreduzierung über Personalreduzierung.

 

Eine böse Falle, denn Rohertrag top – Produktivität flopp verschlimmern mittelfristig die Folgejahre.

 

Ausgehend von der Bilanz sollte der Unternehmer dieses Dokument als Hinweisgeber nutzen und es schrittweise verstehen lernen.

 

Die Bilanz ist wie ein Handbuch mit vielen technischen Angaben in einer komplizierten Sprache, das in letzter Konsequenz gelesen werden will.

 

Aus Sicht der Bank bringen Sie als Unternehmer das Knowhow mit. Allerdings erwartet die Bank von Ihnen, dass Sie sich weiter qualifizieren.

 

⚠️ Es ist nicht die Aufgabe des Bankmitarbeiters oder des Steuerberaters Sie als Unternehmer betriebswirtschaftlich auszubilden. Auch, wenn auf der anderen Seite Wissen vorhanden ist, können Sie nicht davon ausgehen, dass Sie daran partizipieren werden.

 

⚠️ Letzen Endes müssen Sie sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen, um die Kriterien bzw. das unsichtbare Regelwerk bei der Beschaffung von Fremdmitteln  in Erfahrung zu bringen.

 

Da wir seit 10 Jahren fortwährend leider erst nach negativen Bankentscheidungen hinzugezogen wurden und die Kunden übereinstimmend kein einziges Kriterium der Bank erkannt oder verstanden haben, ist der Workshop „ Bilanzanalyse aus der Sicht der Bank“ entstanden.

 

Bilanzierende Einzelunternehmer als auch Geschäftsführer bzw. Gesellschafter von GmbHs, UGs, Holdings können mit diesem Workshop an ihrer eigenen Bilanz ihre betriebswirtschaftliche Basis erarbeiten und von den Effekten profitieren.

Irrtum 6: 2 Tage Seminar Bilanzanalyse reicht aus

So komplex das Thema Kennzahlen und Bilanzanalyse ist, ist ein Grundseminar über 2 Tage durchaus anstrebenswert, wenn man über alle Bereiche hinweg zuerst das große Ganze kennen lernen möchte.

 

Im Anschluss an Online-Seminare oder Video-Tutorials müssen Sie nach dem Kennenlernen von Kennzahlen die Transferleistung – Anwendung für/im eigenen Betrieb – erarbeiten.

 

Neun von zehn werden danach höchstens drei Kennzahlen im Betrieb verwenden. Mit Glück ist vielleicht eine davon dabei, die die Bank prüft.

 

Dann müsste nur noch erkannt werden, ob es die richtige Kennzahl war und was die Ursache für eine vordergründig gute, jedoch nach vertiefender Prüfung Dritter, schlechte Bilanz ist.

 

Alternativ kann man jede Kennzahl einzeln auf Tragfähigkeit im Unternehmen durcharbeiten.

Irrtum 7: Eine Bilanzanalyse passt für alle Unternehmen

 

Abgesehen davon, dass auf Seiten der Bank die Bilanzzahlen in ein Computersystem übertragen werden, endet die „eine Schablone für alle“ recht bald.

 

Vielmehr muss trotz Prüf- und Auswertungskriterium die individuelle Betriebsbesonderheit mit bedacht werden. Auch hier gibt es Parallelen, die auf verschiedene Branchen bzw. Unternehmensstrukturen zutreffen.

 

Diese betriebsindividuellen Besonderheiten werden in 64 Kennzahlen dargestellt sowie in Schlussfolgerungen für die Kreditbeurteilung.

 

Selbst wenn keine Darlehen/Kredite (auch Kontokorrent) gezogen werden, sollte ein bilanzierendes Unternehmen sein eigenes Potenzial erkennen können.

 

Daher ist es immer sinnvoll aufgrund der eigenen Bilanz eine eigene betriebswirtschaftliche Bilanzanalyse zu durchlaufen.

 

Bedingt durch die Corona-Krise (seit Februar 2020 bis noch offen) haben viele bilanzierende Einzelunternehmer und auch bilanzierende Gesellschaften erkennen müssen, dass Ihnen die Bank keinen Kredit  bzw. einen Kredit mit schwachen Konditionen auf Basis ihrer vorgelegten Zahlen einräumt.

 

Ein Indiz dafür, dass Sie Ihr wirtschaftliches Potenzial erarbeiten, kennen und anwenden können sollten.

Irrtum 8: Bilanzanalyse braucht man nicht

 

Man hört sie immer wieder, die Storys von TOP Unternehmern, die ohne Kenntnisse von Kalkulation oder Marketing Millionen Euro verdient haben wollen.

 

Dass diese Geschichten zur Kategorie „Die Spinne in der Yucca-Palme“ passen, macht das ganze so lustig. Denn ähnlich wie in der Schule gab es immer einen, der angeblich nie lernen musste und trotzdem die Note 1 schrieb. Selber allerdings musste man sich immer hinsetzten und sich mühsam das Wissen anlernen und viel üben.

 

Zu dem EINEN sei gesagt, dass 70% lügen, wenn sie nach etwas gefragt werden. Sie dürfen rückblickend annehmen, dass der Einser-Schüler doch gepaukt hat, was das Zeug hält.

 

⚠️ Für Sie als Unternehmer gilt dieser Weg ebenso. Ein „ich brauche keine Bilanzanalyse“ dürfen Sie nicht mal denken, geschweige denn, sich in dieser Manier vor dem Bankmitarbeiter verhalten.

 

⚠️ Wenn Sie sich Ihre Bilanz und die mitgelieferten Auswertungen ansehen und sich die Frage stellen: „Was würde ich denn sehen, wenn ich woanders hinsehe?“, dann sind Sie auf dem richtigen Weg.

 

⚠️ Als Maßstab haben Sie immer das NEIN von der Bank, sofern Ihnen jemand einreden möchte, dass das vorgelegte Werk ausreichend ist.

 

Ein „ausreichend“ ist immer noch die Note 4. Und das ist knapp vor mangelhaft.

Irrtum 9: Jeder Bilanzanalysekurs ist gleich

 

Wenn man sich mit dem Bildungsangebot vertraut macht, stellt man durchweg fest, dass die Kurse auf bestimmte Berufs-und Kundengruppen ausgerichtet sind.

 

Überwiegend werden in den Angeboten interessierte Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Leiter von Finanzabteilungen als auch Personen, die für Abschlüsse von Konzernen sowie Unternehmen des Mittelstands ab 250 Mitarbeitern verantwortlich sind, angesprochen.

 

Damit kann ein frisch gebackener bilanzierender Unternehmer kaum gezieltes Wissen erlangen, wenn er/sie/d nicht alle Kursangebote – die für andere konzipiert wurden – mitmacht.

 

Die Preis-Range der verschiedenen Anbieter - frei zugänglich im Internet - für spezifische Grundlagenvermittlung ist sehr unterschiedlich (Abweichungen möglich):

 

  • Bilanzanalyse Accounting/Controlling 123€/Std. | 12 Std. Kurs = 1476€
  • Bilanzanalyse Basisseminar 100€/Std. | 12 Std. Kurs = 1200 €
  • Seminare Bilanztheorie 100€/Std. | 8 Std. Kurs = 800€
  • Bilanzverdichtung (Konzern/Mittelstand ab 250 Mitarbeiter) 75€/Std. | 8 Std. Kurs = 600€
  • Bilanzanalyse Grundlagenkurs 40€/Std | 8 Std. Kurs = 320€
  • Internet-Tipps & Tools 0€ | Zeitaufwand beliebig
  • Online-Video-Tutorials 0€ | Zeitaufwand beliebig

 

Eines haben diese Kurse/Seminare/Unterricht/Schulungen gemein. Sie alle bleiben auf der Meta-Ebene und vermitteln grundlegendes Wissen und zeigen plakativ einen oder zwei Mustergeschäftsfalle von Unternehmen.

 

Gleichwohl muss der Nutzer erhebliche Vorkenntnisse haben, um zum Beispiel in 8 Std. eine Konzern-Bilanzverdichtung ansatzweise verstanden zu haben.

 

Gestriffen wäre eine noch freundliche Formulierung, wenn man bedenkt, dass andere für diese 8 Stunden gut 2 Semester Studium brauchen. 

Irrtum 10: Bilanzanalyse rettet Unternehmen

 

Wer nicht verstanden hat, dass eine Bilanz vergangenheitsbezogen ist und das Geschäftsjahr unwiderruflich passiert und erledigt ist, der wird auch mit einer guten und auf das Unternehmen zutreffenden Analyse wenig anfangen können.

 

Denn die Hauptaufgabe eines Unternehmers ist es, vor Eintreffen einer negativen Richtung, diese kommen gesehen zu haben und vorbedacht Gegenmaßnahmen eingeleitet zu haben.

 

Auch spontane Widrigkeiten hat der Unternehmer vorweg zu nehmen und mittels kosteneffizienten Lösungskonzeptes abzuwenden. 

 

Spätestens mit den Corona Hilfsprogrammen und der Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse für die Antragsstellung „Förderung/Überbrückungshilfe I, II, III“, ist bei vielen Unternehmen erkennbar, dass weder Rücklagen noch Alternative Wirtschaftskanäle aufgebaut wurden.

 

⚠️ Weil das offenkundig viele Geschäftsführer – trotz der bereits bestehenden Verpflichtung als Geschäftsführer – nicht getan haben, wurde am 01.01.2021 fast unbemerkt das Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz - StaRUG) eingeführt.

❗ ❗ ❗ Seit dem 01.01.2021 sind Unternehmer verpflichtet ein Risikomanagement einzuführen.

 

Damit das Gesetz aktiv umgesetzt wird, ermöglicht das Ignorieren dieses Gesetzes bzw. die Nichtbeachtung, die Durchhaftung.

Der Geschäftsführer wird persönlich mit seinem Privatvermögen in die Verantwortung genommen werden können.

 

Was regelt das StaRUG:

  • Krisenfrüherkennung und Krisenmanagement
  • Stabilisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen
  • Stabilisierungs- und Restrukturierungsinstrumente
  • Restrukturierungsbeauftragter
  • Anfechtungs- und Haftungsrecht
  • Arbeitnehmerbeteiligung sowie Gläubigerbeirat
  • Sanierungsmoderation
  • Frühwarnsysteme

⚠️Im Krisenverständnis ist die Bilanzanalyse und Ableitung der betriebswirtschaftlichen und betriebsnotwendigen Schritte für das eigene Unternehmen ein Baustein zum Erkennen und zur Überwindung von Schwierigkeiten.

 

Ziel der Bilanzanalyse ist sowohl der Erkenntnisgewinn zum Abstellen eines Krisenmodus als auch mittel- bzw. langfristig das Unternehmen tragfähig zu gestalten.

 

By the way! Der Maßstab, ob Sie eine Bilanzanalyse brauchen ist die Kreditbeurteilung Ihrer Bank. (u.a Rating/Basel I,II,III)

 

✅ Versuchen Sie im Internet die passende Unterstützung zu finden

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❗Wägen Sie ab, ob Sie etwas grundlegend verändern möchten

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Der Workshop kann auch einzeln gebucht werden, wenn Sie ohne Außenstehende und ohne Zeitverzögerung Ihre Bilanz analysieren möchten.

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne: 089 / 23 75 44 36 

Ihr Effizax-Team

 

Festnetz: +49 89 23 75 44 36

 

Erstgespräch kostenfrei!

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