Unternehmen digitalisieren: Leitfaden im Überblick

Autor: Stefan Krüger / Datum: München, den 02.07.2020 / Kategorie: 
Unternehmensberatung, Digitalisierung, e Business Software, Pop up store, online Plattform, Handel, Online Shop, Strategie, ecommerce

Unternehmen digitalisieren – Leitfaden im Überblick

 

Digitale Lösungen können und sollen eine Vereinfachung in den Abläufen in Unternehmen ermöglichen. Dahingehend kann ein Digitalisierungswunsch zu jedem Zeitpunkt und mit jedem Einzelthema begonnen werden.

 

Gerade, wenn über eine bessere mediale Sichtbarkeit oder verkaufsfördernden Maßnahmen nachgedacht wird, rücken digitale Lösungen, die explizit dieses oder jenes Thema abbilden in den Fokus.

 

Sei es der digitale Pop-up-Store, die Online-Plattform, ein e-Commerce Marketplace (Handel) oder der eigene Online-Shop.

 

Gut beraten ist jedes Unternehmen, das über die Teilbereich-Digitalisierung hinaussieht und das sogenannte Drum-Herum in einem Rutsch mitgestaltet bzw. optimieren möchte.

 

Um hier den Überblick über Notwendiges oder Überflüssiges zu erhalten, braucht es das Wissen über die bisherigen Abläufe im  Unternehmen sowie den Teil- oder Gesamtbereich, der auf den digitalen Weg gebracht werden will.

Funktionsdigitalisierungen mit 72 + x Möglichkeiten

 

Dem Digitalisierungswunsch stehen oftmals zu viele Möglichkeiten gegenüber. Zu leicht kann am Ende ein „zu groß für uns“, „zu teuer für uns“ oder „am Thema vorbei“ herauskommen.

 

Alles, was machbar ist, will auch immer auf den notwendigen Part überprüft werden. Des Pudels Kern liegt daher immer auf dem Wort „Funktion“.

 

Auftraggeber steigen überwiegend hier aus, denn es obliegt generell dem Anbieter einer e-Software-Lösung bzw. eBusiness-Lösung für die verständliche Sprache zu sorgen.

 

Im Gegenzug zum Versandriesen, braucht der normale KMU Kunde den Unterschied zwischen Logistik und Supply Chain Management nicht zu kennen. Weder in der Tiefe noch in der Breite.

 

Dies gilt ebenso für die Frage nach den Wunsch-Schnittstellen oder Funktionsspielereien, die sich oftmals nur dem Programmierer erschließen und meistens bei einer simplen Anpassung der Software für den Kunden irgendwie nicht mehr funktionieren wollen.

 

Manche e-Software-Lösung kann nicht mal die Mehrwertsteuersenkung mit einem Click. Denn Logik und Redundanzen scheinen in der  Programmierung verloren gehen zu können.

 

Ein gutes QM auf Seiten der Programmierung sollte Redundanzfreiheit bei Basics im Echtbetrieb gewährleisten können. 

Orientierung über die Funktion bei der Digitalisierung

 

Ausgehend von nachfolgenden Betrachtungen ist es möglich bestehende e-Business-Lösungen im Unternehmen auf Funktion zu überprüfen, abzugleichen bzw. mögliche digitale Lösungen gezielt als Ursprung (Kern) zu definieren.

 

Die Digitalisierung beinhaltet folgende Kernfrage:

 

✔ In welchem Bereich soll sich das Arbeiten verbessern, die jetzigen Abläufe leichter gehen und/oder weniger Rückfragen bzw. Irritationen entstehen?!

 

Folgende 9 Funktionsbereiche sind erste Anhaltspunkte zur Einordnung in eine Teildigitalisierung:

Relevanz gibt Aufschluss zur Digitalisierungsentscheidung

 

Im ersten Schritt ist eine Zuordnung zu einer der 9 Funktionsbereiche maßgebend.

 

  1. Online Business,
  2. Materialwirtschaft,
  3. Service als Dienstleistung,
  4. App,
  5. Fertigung & Herstellung,
  6. Betriebliches Rechnungswesen,
  7. Schnittstellen,
  8. Logistik,
  9. Unternehmens Cockpit

 

In der Detailbetrachtung der Funktionsverbesserung wird im zweiten Schritt geprüft, ob der angedachte Weg wirklich zu einer Verbesserung oder Vereinfachung führt.

 

Mit der Kernaufgabe "wer oder was darf sich verbessern", wird im dritten Überprüfungsschritt die Durchgängigkeit hinterfragt.

 

Was nützt einem Unternehmen eine optimale Materialwirtschaft (Einkauf, Verkauf, Wareneingang und Warenausgang), wenn die Untnernehmensgeschicke im Schuhkarton für den Steuerberater landen, da keine FiBu vorhanden ist.

 

ODER ein Zeiterfassungsystem für Montagemitarbeiter, wenn alle Aufträge auf Papier ausgedruckt werden, weil ein ERP Tool für Planung von Dienstleistungen fehlt.

 

Gerade die Verwaltung von Mitarbeitern kann für die Durchgängigkeit ein Schlüsselelement sein. Denn Mitarbeiter können ihre technische Zuordnung im Bereich der Materialwirtschaft finden, sofern in dieser Rubrik ein ERP-Tool zur Planung von Dienstleistungen, Mitarbeitern oder Ressourcen verankert ist.

 

Alternativ kann Personal auch im Bereich der Fertigung eingruppiert werden, wenn eine Personalzeiterfassung in Verbindung des Jahresplanes sowie der kostenstellenbezogenen Mitarbeiterzeit gewünscht wurde oder wird.

 

Entscheidend ist immer die Relevanz im Kontext des Geschäftszweck!

 

  • was soll sich verbessern,
  • leichter funktionieren oder
  • weniger Arbeitsaufwand beinhalten

 

Das Ziel darf sein, den wirtschaftlichen Betrieb des Unternehmens zu gewährleisten, herzustellen oder zu verbessern sowie die Dokumentation aller betriebsinternen sowie gesetzlichen Verpflichtungen inklusiv einer Gewinn-Prognose nach Steuern. 

 

Manchmal reicht eine minimale Teilbereich-Digitalisierung, manchmal darf es auch einmal komplett durchdacht werden, um dann den Bereich zu optimieren, der die besten Erfolgschancen hat.

Wir unterstützen Sie noch heute! 

 

Festnetz: +49 89 23 75 44 36

 

Erstgespräch kostenfrei!

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