10 Irrtümer Kundenfalle Landingpage Social Media Spezialist

Autor: Stefan Krüger / Datum: München, den 08.06.2020 / Kategorie: 
Unternehmensberatung, Digitalisierung, Landingpage, Kundenfalle, 10 Irrtümer, Social Media for Business, SEO, Strategie, ecommerce

 

10 Irrtümer Kundenfalle Landingpage Social-Media-Spezialist

 

Vorweg! Es gibt echte Medien-Spezialisten und solche, die nur Sie als Opfer im Zielfokus haben. Sie wollen Ihre BESTES, IHR GELD!

 

Wenn das super tolle Media-Konzept wie zu erwarten nicht aufgeht und Sie keinen einzigen zahlenden Kunden im Internet auf den sozialen Seiten generieren konnten, liegt es nur an Ihnen!

 

Sie haben nicht so mitgemacht, wie Sie sollten!

Sie haben zu ungenaue Daten zu Ihrer Zielgruppe geliefert!

Sie haben das Prinzip nicht verstanden!

 

⚠️ Kurzum, Sie sind selber schuld. Hätten Sie es exakt so umgesetzt, dann wäre es auch erfolgreich gewesen. Und das ist genau der Trick an der Sache.

 

⚠️ Exakt ist unmöglich, daher ist das Scheitern bereits vorprogrammiert!

Irrtum 1: Der Social-Media-Spezialist hat Ahnung

 

Eines ist den enthusiastischen facebook/Xing/LinkedIn Spezialisten gemein.

 

⚠️ Die persönliche Vita des Spezialisten:

  • Wenn Studium, dann irgendwas mit Medien (eher selten bis nie).
  • Wenn Studium, dann gerade fertig oder 2-4 Jahre tätig als „nicht recherchierbar“.
  • Wenn aktiv, dann schon mit der dritten Firmengründung (überwiegend mit einer unsinnigen Rechtsform).
  • Wenn nicht vorgenannt, dann selbst Kunde von Baukasten-System-Anbietern (Kunden-Fang-Seite), die wiederum von Studenten (meistens ohne Abschluss) mit einem Kommunikationsbaukasten (Methoden, Techniken, Einwandbehandlung sowie Glaubenssätze), gehalten werden.

⚠️ Bevor Sie irgendjemanden Ihr Geld geben, prüfen Sie die fachliche Qualifikation. 

 

Die Behauptung, man habe schon x Firmen zu y mehr Kunden gebracht, ist nur eine Behauptung, die oftmals einer sachlichen Prüfung nicht Stand halten kann. 

Irrtum 2: Verkaufsversprechen Social-Media

 

Eine Landingpage beinhaltet eine strukturierte Verkaufsmethodik, die aus folgenden Punkten besteht:

 

1. Die Landingpage des Anbieters sagt Ihnen, dass Sie sich ganz einfach anschließen können und mit nur wenigen Inhalten erfolgreich mehr Kunden bekommen können.  

 

2. Weiter sagt Ihnen der Anbieter, warum Sie aktuell so daneben liegen mit Ihrer Social-Media-Aktivität und wie Sie mit nur einem Klick eine perfekte Lösung haben können.

 

3. Weil Sie sich selbst von der Richtigkeit der Information überzeugen sollen, werden noch ein paar angebliche Fakten gegenüber gestellt.

 

4. Plakativ werden Sie anschließend auf Bilder von Referenzen hingewiesen, weil eine Referenz bekanntlich immer zieht. Auch, wenn Sie gar nicht existiert.

 

5. Dieses nun entstehende Gefühl wird mit einer oder mehreren Einwand Behandlungen gekontert, indem die beliebtesten Ausreden es „geht nicht bei uns, wir sind anders, uvm.“ einfach aufgegriffen und mit wirkungsvollen Standardargumenten gespiegelt werden.

 

6. Wirkungsvoll wird im Folgenden dargestellt, dass andere sehr gute Erfolge hatten und wie die Zusammenarbeit aussieht.

 

7. In einer rasant kurzen Zeit soll innerhalb von 2 Stunden (Netzfund) die perfekte Social-Media-Seite fertig sein. Kurzes Gespräch, Erstellen der Inhalte, hübsche Optik, angebliche Programmierleistung und go live (online sichtbar).

 

8. Abschließend gibt es dann meistens noch ein Foto vom Inhaber oder der Kontaktperson und dem Hinweis, dass man aktuell ausgebucht sei und nur, wenn man sich wirklich dafür interessiert, seine Daten in die Kontaktmail schreiben sollte.

 

⚠️ Wenn Sie jetzt den Anbieter bzw. die Person googeln, dann könnten die Parallelen zu Irrtum 1 zum Thema werden.

 

⚠️Manche Landingpage sind kürzer gefasst, jedoch in Aufbau und Kaufwirkung ebenso strukturiert.

Irrtum 3: Schnell und wirkungsvoll

 

Schnell gibt es nicht. Denn schnell bedeutet im Umkehrschluss, dass das Konzept bereits fertig in der Schublade (Cloud) lag und nur einer des Weges kommen muss, der denselben Baukasten kauft.

 

Bei Wirkungsvoll liegt die Sache etwas anders, denn sicher sieht die Seite gut aus, aber Optik alleine bringt wenig. Im überwiegenden Fall fehlt alles Erdenkliche  zum Thema SEO und zur Zielgruppe.

 

Hier wird dem Kunden des Anbieters recht schnell klar, dass die Zielgruppe „in Deutschland lebend“, „zwischen 18-65 Jahre“ keine Zielgruppe ist, sondern Streuung.

 

Das Prinzip der Streuung ähnelt der Messe. Viele kommen vorbei, manche bleiben stehen und hin und wieder nimmt einer ein Incentive mit. Das wäre dann der kostenlose Online-Web-Kurs.

 

Allerdings ist „ähnelt“ hier die richtige Wortwahl.

 

Das Prinzip der Messe kann man schon denken, ist allerdings mit diesen super Zielgruppen „Deutschland, 18-65Jahre“ eher Themaverfehlung.

 

Im übertragenen Sinn kauft man im Grunde im überwiegenden Fall den Platz auf einer Litfaßsäule.

 

  • Viele Fußgänger, Autofahrer, Radler kommen vorbei.
  • Vielleicht wird man gesehen, doch leider nicht wahrgenommen.
  • Kaufende bzw. zahlende Kunden finden einen so bestimmt nicht. 

Irrtum 4: Vertragliches Ergebnis

 

Wie gesagt, wenn es nicht funktioniert, dann haben Sie es falsch gemacht und überhaupt war nie das Versprechen, dass Sie wirklich zu mehr Kunden kommen.

 

In der Wortwahl versteht man bei genaueren Lesen die Botschaft hinter „erreichte Personen“ oder Neukundenanfragen. Diese werden plakativ mit einem angeblichen 4 oder 5 stelligen Wert benannt, jedoch hüten sich diese Social-Media-Experten das Wort „gekauft, gebucht, abgeschlossen“ dazu zu verwenden.

 

❗ Eine Neukundenanfrage ist kein Auftrag, sondern eine Anfrage!

 

1. Inhaltlich könnte im Vertrag folgender oder ähnlicher Wortlaut stehen:

  • Unser Versprechen an Sie ist praktisches Wissen zu vermitteln mit dem „Kunden*, Likes,  Geld, uvm.“ automatisiert gewonnen werden können.
  • Dauerhaft lukratives Business aufzubauen,…
  • Wir verpflichten uns hochwertige Informationen zu liefern sowie von Zeit zu Zeit Angebote zu Produkten, Workshops, Events.
  • Unsere Umsatzzahlen, Referenzen sind Beispiele anderer erfolgreicher Kunden.
  • Wir geben unseren Erfahrungsschatz weiter und werden von einer großen Anzahl von Experten, Anhängern unterstützt.
  • Online Marketing kann wenig bis gar keine Ergebnisse erhalten.
  • Die Ergebnisse variieren und hängen von unterschiedlichen Faktoren ab, wie Vorkenntnisse, Background, Erfahrung, Ihr konsequentes Arbeiten und Ihrer Arbeitsmoral.
  • Jedes Geschäft beinhaltet Risiken…
  •  

2. Ergebnisbetrachtung:

Der Anbieter gibt von vornherein bekannt, dass Ihr erwartetes Ergebnis ein anderes ist, als das, was geliefert werden kann.

 

Es ist zu erwarten dass viel Geld für NICHTS ausgeben wird, wenn einem solchen Vertrag zugestimmt wird.

 

3. Telefonfalle:

Zugestimmt trifft es hier exakt, denn diese Verträge werden überwiegend am Telefon geschlossen!

 

Ein Kriminalpsychologe hat bei einem Interview im BR berichtet, dass es den Angerufenen nicht möglich ist, ab einem Punkt das Gespräch mit dem rhetorisch Überzeugenden zu beenden und aufzulegen.

 

Das mache auch keinen Unterschied, ob der Angerufene einen Doktortitel trägt oder nicht. Der Anrufer beherrscht alle Methoden der Verkaufspsychologie und wendet diese zum Zwecke des Geschäftsabschlusses an.

 

Da man vorher über eine Landingpage (Kunden-Fang-Seite) einen Kontaktwunsch geäußert hat und nun der Angerufene ist, ändert sich die Gesamtsituation im rechtlichen Bezug.

Irrtum 5: Kosten Social-Media-Spezialist

 

Abgesehen davon, dass der Anbieter rhetorisch gut geschult ist, haben Sie am Telefon kaum eine Chance der Kaufmanipulation zu entgehen.

 

Darin sind diese Anbieter wirklich gut. Im Reden und überzeugen. Allerdings wissen diese Personen nicht weiter, wenn das potenzielle Opfer, andere Argumente bringt als es der Sprechzettel und das Rede-Training vorgibt.

 

Der Trick ist, dass der interessierte Kunde zuerst über das Kontaktformular Interesse gezeigt hat und man nun zurück ruft und jetzt die Zeit aufwendet, um diesem armen Würstchen mehr Erfolg in Aussicht zu stellen.

 

Manche Kunden berichteten, dass sie sich des Eindrucks „einer Drücker-Kolonne“ nicht erwehren konnten. Viel Druck wurde im Gespräch aufgebaut. Alle Mechanismen der psychologischen Fallstricke wurden angewendet.

 

Selbst, wenn man auflegt, ruft ein anderer aus derselben „Anbieterfirma“ nochmals an, um zu helfen.

 

Dieser Anruf kommt den Kunden meistens bei einem Vertragsschluss teuer zu stehen.

 

Erstens, war das Ergebnis der Werbe-Seite anders als erwartet erfolglos und damit mangelhaft und zweitens waren die 3.500 Euro schnell ausgegeben und es musste nochmals nachgeschossen werden, weil man selbst zu intransparente Zielgruppeninformationen zugeliefert haben soll, die das Ganze nun teurer gemacht haben. 

Irrtum 6: Social Media Strategie

 

Eine Strategie zu definieren ist schwierig. Sichtbarkeit auf den sozialen Medien ist ein Ziel vor dessen Erfüllung eine oder mehrere Maßnahmen stehen.

 

Das Ziel Kunden zu finden oder von diesen gefunden zu werden, braucht mehr als nur eine Landingpage oder einen guten Werbepost:

 

  1. Es braucht das Wissen und Kennen über die eigenen Kunden.
  2. Was das eigene Produkt oder die Dienstleistung kann.
  3. Nutzen und Mehrwert für den Kunden

Von Social-Media Experten, die nur etwas suggerieren, kann und darf man sich distanzieren.

 

❗ Wichtig für eine gute Strategie ist, dass man ein Medium und seine Wirksamkeit erkennt.

 

❗ Wie sinnvoll ist facebook, wenn es ein Sammelsurium aus Plakatwerbung darstellt?

 

Ohne Frage ist hier, da und dort zu sein ein zwingendes MUSS.

 

Allerdings darf man die eigenen Ansprüche zurück schrauben.

 

Bei den Unternehmen, die Social Media nutzen, kommt es auf das zu verkaufende Produkt an und welche Zielgruppe über Kaufkraft verfügt.

 

In Facebook, Xing, LinkedIn findet man den interessierten, jedoch tendenziell wenig konsumfreundlichen Nutzer.

 

Ausgenommen hiervon sind sogenannte Butter und Brot Artikel, die gehen immer!

Irrtum 7: Inhalt und Wunschdenken 

 

Der Social-Media-Spezialist soll und wird das Unternehmen im Umsatz und Gewinn nach vorne bringen! So oder so ähnlich wird ebenso über die Social-Media-Strategie, die Homepage, die Werbepräsenz, uvm. gesprochen.

 

Glaubt man den Referenzen über angebliche 700.000Euro Umsatz, 35.000 Nutzer in nur 20 Tagen und den Fotos von erfolgreichen Unternehmern, die sich bereits mit 22 Jahren in der Karibik als Millionäre zur Ruhe gesetzt haben, dann versteht man die „Opfer-Strategie“ dieser Anbieter.

 

Gerne kann und darf man zu den Anbietern auch die E-Books Schreiberlinge zählen. Ein Buch über meistens nichts. Vielleicht gut abgeschrieben und teuer bezahlt. Alleine die Titel „Erfolg durch xyz“ sollten schon Augenrollen verursachen.

 

  1. Wer sich also mehr Kunden wünscht, ist automatisch eine gutes Opfer.
  2. Denn er/sie/d wird kaum die Qualifikation des Anbieters hinterfragen oder Referenzen prüfen.
  3. Er/sie/d glaubt die Werbebotschaften, die auf das Wunschdenken des Opfers zugeschnitten sind.

 

Respekt: Im Grunde gut gemacht! Hervorragend sogar!

Kostet nur Geld und bringt nur dem Anbieter das gewünschte Geld!

Irrtum 8: Glauben anstatt prüfen

 

Das Hinterfragen, ob es dieses/jenes echt ist, braucht Abstand.

 

Mit diesem Abstand stellt man in der Recherche fest, dass der eine oder andere Social-Media-Stratege bereits abgemahnt wurde und auf dem Fachgebiet indem er agieren möchte, selbst nicht tätig ist.

 

Von gekauften positiven Bewertungen mal abgehen.

 

Und noch ein Indiz spricht gegen diese Anbieter:

 

❗ Über weite Strecken sind diese Anbieter im „echten“ Internet UNSICHTBAR!

 

Das Haifischbecken (POS) sind meistens nur die gewählten Social-Media-Plattformen, die jegliche Werbung per se ermöglichen. 

Irrtum 9: Social-Media-Experte hat sein Bestes gegeben

 

Sein/ihr/d Bestes ist oftmals zu wenig und da die selbsternannten Spezialisten überwiegend fachfremd sind, könnte nach rationaler Betrachtung und Überprüfung der Faktenlage ein anderer Sachstand gegeben sein.

 

Sollten Sie auf einen Social-Media-Werbe-Spezialisten reingefallen sein, ist das Geld kaum zurück zu holen.

 

✅ Lesen Sie den von Ihnen unterschriebenen Vertrag

✅ Gleichen Sie Leistung mit dem Ergebnis ab

❗   Ist das Ergebnis eher schwurbelig, dann...

✅ Übergeben Sie den Vorgang Ihrem Anwalt

Irrtum 10: Profitieren am „System - Social Media Experte“

 

Es gibt für jeden das Richtige. Schneeball Werbung im Kontext Social Media Experte funktioniert nur solange, bis das Gegenüber die Firma, die Qualität, die Leistung als auch das zu erwartende Ergebnis hinterfragt ODER der Gesetzgeber regulierend eingreift.

 

Echte Experten machen keine Schneeball-Werbung!

 

Im Schneeballsystem braucht es immer EINEN, der dann doch anbeißt.

 

Die Verlockung und das Werbeversprechen mit „automatisierter Kundengenerierung“ Millionär zu werden, suggeriert viel und doch wird wenig davon eingehalten.

 

Wer willen- und wissentlich Schrott verkauft, könnte schlussendlich seitens eines gebildeten und streitwilligen Kunden mittels Anwalt zur Rechenschaft gezogen werden. 

 

✅ 95% der Social Media Experten arbeiten hervorragend und gut (treten NIE in Erscheinung und machen für sich selbst keine Werbung).

 

✅ 4% der Social Media Experten haben durch langjährige Berufspraxis in Marketingfirmen ein praxisbezogenes gutes Knowhow (treten nicht in den sozialen Medien in Erscheinung).

 

1% der Social Media Experten haben weder eine fundierte Ausbildung, noch haben sie eine mehrjährige Berufspraxis in Firmen mit Medien-Marketing (treten NUR in den sozialen Medien in Erscheinung).

Ihr Effizax-Team

 

Festnetz: +49 89 23 75 44 36

 

Erstgespräch kostenfrei!

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